Wo kann ich Walnussöl pressen lassen?

Es gibt Ölmühlen, die auch Ihre mitgebrachten Walnüsse aus dem heimischen Garten gegen ein Entgelt pressen. Es handelt sich hierbei um Kaltpressung. Lassen Sie sich auch die Reste (den Presskuchen) Ihrer Walnüsse geben und frieren Sie diese evtl. in kleinen Portionen ein. Sie können den Überstand ganz wunderbar zum Backen verwenden.

In Baden-Württemberg liegt beispielsweise die Ölmühle Scheibel im Ort Willstätt, die Ihre angelieferten und geknackten Walnüsse zu kaltgepresstem Öl verarbeitet. Auf der Firmenseite wird auch beschrieben, warum das Öl noch eine Woche in der Mühle gelagert wird. Die Kosten belaufen sich auf 5,10 € pro Kilo Walnüsse. Flaschen und Verschlüsse können auch gekauft werden.

Von 10 Kilogramm geschälten Walnusskernen erhalten Sie etwa 5 Liter Walnussöl. Suchen Sie im Internet nach den Begriffen Ölmühle und Lohnpressung und rufen Sie in der Ölmühle in Ihrer Nähe an, um sich über die Einzelheiten zu informieren.

In Nordrhein-Westfalen gibt es beispielsweise die Walnuss-Manufaktur Irmen, die nicht nur Ihre Kerne presst, sondern auch viele Veranstaltungen bietet, vom Workshop, bis zur Lesung ist alles dabei.

Nehmen Sie sich die Zeit und stöbern Sie ein bisschen im Internet. Sie finden sicherlich eine erreichbare Mühle.

Bei einer allzu reichhaltigen Ernte können Sie sich Freunde oder Nachbarn als Nussknacker Gehilfen dazu holen und sich mit einer Flasche frischem Walnussöl bedanken. Beachten Sie VOR dem Schälen die Angaben der jeweiligen Mühle, was es zu beachten gilt. Eventuell müssen Sie die Nüsse vor der Pressung noch trocknen.


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