Wie kann ich Walnussöl selber machen?

Hochwertiges Walnussöl kostet nicht eben wenig. Da kann es eine schöne Alternative sein Walnussöl selbst zu machen. Es ist relativ einfach und deutlich günstiger.

Hierfür benötigen Sie frische Walnüsse, da das Aroma geringer wird, je älter die Walnuss ist. Wenn Sie einen Walnussbaum haben, ist die Herstellung von eigenem Öl eine tolle Option, die Früchte zu verwerten.

Sie brauchen einen Mixer, eine Salatschleuder und ein Sieb.

Die Walnüsse werden geknackt und auf einem ausgebreiteten Tuch vier Wochen lang getrocknet. Pürieren Sie die getrockneten Walnüsse in einem leistungsfähigen Mixer mehrere Minuten, bis ein Brei aus kleinen Stücken entsteht. In der Salatschleuder wird dieser Brei anschließend geschleudert. Dieser Schritt ist ziemlich anstrengend. Vielleicht können Sie sich mit einer weiteren Person abwechseln. Die gewonnene Flüssigkeit wird gesiebt und der körnige Überstand entsorgt, bzw. zum Backen weiter verwertet.

Füllen Sie das kostbare Walnussöl in Flaschen mit echten Korken, da sich in diesen die Geschmacksstoffe entfalten können und das Öl somit reifen kann. Es folgt die Phase der Reifung. Dafür werden die Flaschen an einem 20° C warmen Ort für einen Monat stehen gelassen. Sie dürfen in dieser Reifezeit nicht bewegt werden, sonst werden Bitterstoffe im Öl freigesetzt.

Das kostbare Gut kann, im Kühlschrank gelagert, über mehrere Monate verwendet werden. Noch nicht geöffnete Flaschen halten etwas länger.

Übrigens: In manchen Ölmühlen ist es möglich die eigenen Walnusskerne pressen zu lassen.


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